Das Bunkermuseum

Anfang der 40er Jahre spürten auch die Krooger Siedler dass ihr Heimatort von den Bombenangriffen nicht verschont blieb. Daher beschlossen sie in Eigenleistung, teilweise mit Unterstützung des Staates, 4 Bunker zu bauen.
Es waren die Stollenanlagen:
am Moor im Zeppelinring Nr.54a
in der Partenkirchener Strasse 37
in der Kiesgrube, dort wo der Plötzen auf den Zeppelinring Nr.55 stößt
und in der Starnberger Strasse

Die Stollenanlage am Moor Zeppelinring
Baujahr 1943

Länge Eingangsstollen 40,00 m
Länge Querstollen 35,00 m
Breite 1,40 m
Höhe 2,30 m

Notausgang: Holzbau zerfallen
Zugelassene Personenzahl:
230 Sitzplätze
Bunkerkopf: Vollbeton
Stollen: Betonfertigteile
System: Ripplinger Berg

Zeichnung: Stollenbauweise Ripplinger Berg

Nach dem Krieg

Die Stollenanlage in den 60er und 70er Jahren.

 Die Stollenanlage in den 60er und 70er Jahren.

Im Jahre 1978 haben die Natur- und Heimatfreunde Kroog die Stollenanlage im Zeppelinring am Moor entrümpelt

Im Jahre 1978 haben die Natur- und Heimatfreunde Kroog die Stollenanlage im Zeppelinring am Moor entrümpelt, um sich hier eine Werkstatt und einen Lagerraum zu schaffen.

 

 

 

Nachdem die Anlage einen Stromanschluss bekommen hatte, wurden Lampen und Steckdosen installiert. Der Bunker konnte nun als Werkstatt und Lagerraum genutzt werden.

 

 

 

 

 

Das Krooger Bunkermuseum

Im Jahre 2004 beschlossen die Natur- und Heimatfreunde Kroog
hier ein Bunkermuseum einzurichten.

 

Zwei Bomben für den Bunker so berichteten die
Kieler Nachrichten am Samstag, den 28. April 2007

Die den Natur - und Heimatfreunden vom Kampfmittelräumungsdienst Groß Nordsee überlassenen beiden entschärften Bomben

Die den Natur - und Heimatfreunden vom Amt für Katastrophenschutz bzw. vom Kampfmittelräumdienst (KRD) des Landes Schleswig-Holstein mit Sitz in
Groß Nordsee (Kreis Rendsburg-Eckernfoerde) überlassenen beiden
entschärften Bomben (britischer Herkunft – 226,5 kg und 466 kg) wurden von
Gerd Krause wieder zusammen geschweißt und zum Weitertransport verladen.

Wir möchten uns an dieser Stelle recht herzlich bei Herrn Helmut Preugschat,
dem seit Anfang 2009 in den Ruhestand getretenen ehemaligen Leiter
des Amtes für Katastrophenschutz und bei Herrn Elmer Wartmann, dem Leiter des Kampfmittelräumdienstes in Groß Nordsee, für Ihr Interesse
an unserer Arbeit im Bunkermuseum und für Ihre Unterstützung bedanken.

Die Bomben kommen / Foto © Karin Jordt / Kieler Nachrichten
Foto © Karin Jordt / Kieler Nachrichten

Die Bomben kommen! Mit Hilfe von Manfred Trogisch und seinem liebevoll restaurierten Goliath-Dreirad GD 750 Baujahr 1951 transportieren die Krooger Natur- u. Heimatfreunde die neuen Ausstellungsstücke in das Bunkermuseum.

 

weiter zur:
Ausstellung